Mittwoch, 26. Dezember 2012

Maria und Josef in Neukölln

Soziales Experiment : Verkleidet als Obdachlose, zogen zwei ZEIT-Reporter vor einem Jahr durch Kronberg im Taunus, einen Ort voll reicher Menschen. Sie bekamen wenig Hilfe – später aber viele Briefe, in denen stand: Arme wären nicht mitfühlender mit ihnen gewesen. Zum Beispiel die in Berlin-Neukölln. Nadine Ahr und Henning Sußebach haben sich auf den Weg gemacht. ...
weiter zu dem Artikel bei zeit.de, vom 26.12.2012

Freitag, 7. Dezember 2012

Der Umsonstladen Mainz lädt ein

wann?    Am  Freitag,  14.12.2012,  15  bis  20 Uhr

wo?    Im dm-Markt Große Bleiche 14-16/Ecke Umbach 4

wie?    Mit einem Tisch voller aussortierter,  aber noch brauchbarer Sachen, zu schade, um weggeworfen zu werden, die umsonst, also kostenlos, mitgenommen werden dürfen.
Außerdem verteilen wir Teebeutel von Alnatura mit Sprüchen, passend zur Thematik des Umsonstladens, ebenfalls umsonst zum Probieren und Sinnieren!
Der dm-Markt spendiert dazu Fruchtpunsch Holunder (alkoholfrei) und Kekse!

warum?    Natürlich erklären wir Ihnen gerne, was ein Umsonstladen ist und weshalb es auch in Mainz einen geben sollte.

Infos zu uns finden Sie auch im Internet unter: www.umsonstladen-mainz.de

Übrigens:    Wir suchen einen kostenfreien Raum oder einen Stellplatz für ein Regal, da wir unseren Umsonstladen in der Rheinallee vor einigen Monaten aufgeben mussten.

Bitte melden Sie sich, wenn Sie eine Lösung für uns wissen – Danke!


Telefon:    06134 / 70 99 738 (Christian)
E-Mail:    info@umsonstladen-mainz.de

Dienstag, 20. November 2012

Freitag, 12. Oktober 2012

Befreiung vom Überfluss

am Donnerstag, dem 11. Okt. 2012 ludt Attac-Wiesbaden um 19.30 Uhr zu einem Vortrag ins Pariser Hoftheater, Spiegelgasse 9, ein: Prof. Dr. Niko Paech sprach über das Thema seines Buches: "Befreiung vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie".

Zum Inhalt:
Die Diskussion über das Ende des Wachstums nimmt in der Bevölkerung zu. In einer endlichen Welt ist unendliches Wachstum nicht möglich. Dazu hat der Nachhaltigkeitsforscher Niko Paech eine passende Streitschrift veröffentlicht. „Grünes“ Wachstum entlarvt er als Augenwischerei. „Schluss mit der Lüge vom nachhaltigen Wachstum“ lautet seine provokante Forderung. Es gilt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, statt sich in einer frustrierenden Vielfalt von Glücksversprechen zu verlieren. Der Abwurf von Wohlstandsballast kann befreiend wirken. Wer es gewohnt ist, sein Wohlgefühl über Konsum zu suchen, übersieht andere Quellen von Wohlstand und Lebensfreude. 

Montag, 24. September 2012

Art 14 Abs. 2 GG

Ein paar Fragen anläßlich der Hausbesetzung in der Oberen Austraße 7 in 55118 Mainz. (→ siehe u.a. hier und auch hier: Kulturdezernentin Marianne Grosse: Keine Räumlichkeiten für freie Initiativen in Mainz. AZ, 16.08.2012 und hier: „Stadt tut wenig für nichtkommerzielle Projekte“. Obere Austraße : Hausbesetzer demonstrieren in der Stadt für mehr Freiräume. AZ, 27.08.2012. Neu: Freie Räume für Kultur gesucht - Dezernentin trifft sich mit Vertretern von Initiativen. AZ, 24.09.2012)

  • Inwiefern dient  ein leerstehendes Gebäude, (oder ein Gebäude, das nur deswegen abgerissen wird, damit es nicht leersteht ...), und das zudem einer stadtnahen Gesellschaft gehört, dem Gemeinwohl (Art 14 Abs. 2 GG)? ...
  • Inwiefern läßt sich der Frieden eines Hauses brechen, das ungenutzt leersteht?
  • Wie ist das "sozial" in Art 20 Abs. 1 GG zu verstehen? "Sozial" im Sinne des Reglements des Binnenverhältnisses einer Räuberbande oder einer Vieherde (vgl. das engl. "social") - oder sozial im Sinne der erhaben-menschlichen Fähigkeit zu Altruismus (das Wohl Anderer im Auge behalten), Einfühlsamkeit,  Fürsorglichkeit (auch an andere und an die Allgemeinheit denken), Hilfsbereitschaft, Ritterlichkeit, Edelmut, etc.?
  • Warum ist die kapital-basierte Verwertungsökonomie ("Kapital-ismus") in Deutschland quasi "Staatsreligion" (vgl. Voltaire: "Wenn es um's Geld geht, gehören alle der selben Religion an." → s.a.: Alexander Rüstow, Die Religion der Marktwirtschaft, 3.Aufl., 2009, ISBN 978-3-8258-4848-4), wo doch unser Staat zur weltanschaulichen Neutralität verpflichtet ist (Art 4 GG)? ...
  • Angebot & Nachfrage regeln angeblich den Preis. Aber für den Immobilien"markt" scheint diese Regel nicht zu gelten, denn die meisten Vermieter lassen ihre Objekte lieber leer stehen, als mit dem Preis runterzugehen ...  
  •  ...
  • Wäre es nicht vielleicht möglich, das Gebäude über eine Stiftung, eine Genossenschaft o.ä. zu kaufen oder zu pachten? (Was ist eigentlich mit dem Komplex Zwerchallee 8-20?) ...


Zitat des Tages
  • Kurt Beck (Ministerpräsident, RLP) am 22.08.2012: „Es gibt eine rechtsstaatliche, klare Orientierung und eine klare Ordnung, da muss man sich auch dran halten.“  (Ob wir zu diesem Thema nicht schon bald noch mehr zu hören bekommen? ...)

Montag, 6. August 2012

Givebox

Eine Givebox ist quasi ein Umsonstladen im Miniaturformat ähnlich der schon länger bekannten Bücherschränke.

Im Rahmen einer Ferienaktion der ev. Kirche wurde eine solche Box im Haus d. ev. Kirche in der Kaiserstraße 37 aufgestellt. Leider war die Aktion zeitlich begrenzt (bis 15. Juli 2012), danach kann die Givebox allerdings ausgeliehen werden.

Wir unterstützen die Aktion ausdrücklich und rufen dazu auf, nach (weiteren) geeigneten Standorten Ausschau zu halten und auch Grundstückseigentümer/innen gezielt anzusprechen!


Weblinks

[→] (neu) Nachrichten Mainz : Rund um die Uhr Geschenke machen
Junge Naturschützer installieren „GiveBox“ an St. Bonifaz / Mit Trödel andere erfreuen
Maike Hessedenz, allgemeine-zeitung.de, 12.10.2016
→ s.a.: http://naju-rlp.jimdo.com/givebox-in-mainz

[→] Schenken statt Shoppen!, evangelisch.de, 28. Juni 2012

[→] Liste von Givebox-Standorten: http://www.coforum.de/?7988


Donnerstag, 3. Mai 2012

Gebeutelte Griechen helfen sich selbst

Politiker denken an die Wahl, Beamten nur an ihre Posten – deshalb tun viele Griechen nun selbst etwas gegen die steigenden Preise. ... zeit.de, 03.05.2012 (http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-05/griechenland-kartoffel-bewegung/komplettansicht)

Freitag, 9. März 2012

Umsonstladen nahm auch 2012 teil an "Ideen Initiative Zukunft"

Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Mainzer Umsonstladen an der Aktion "Ideen Initiative Zukunft" von DM und Deutscher UNESCO-Kommission.

Dazu präsentierten wir uns und unser Projekt in der DM-Filiale an der Umbach (Ecke Große Bleiche / Große Langgasse), am:

14.02.2012 von ca. 15:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr und am
15.02.2012 von ca. 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Wir sind auch in der regionalen Februar-Ausgabe von Alverde, dem Kundenmagazin von DM, mit einem Kurzportrait vertreten (S. 44 unten, bzw. in der pdf-Version im Internet auf S. 4 unten, links)!

An der "Kassier"-Aktion am 29.02.2012 konnten wir uns allerdings leider nicht beteiligen, da dies sich mit unserem Umsonst-Ansatz nicht so wirklich vereinbaren läßt. ...

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Montag, 27. Februar 2012

Termine

[→] Umsonstladen: Einmal im Monat, in der Regel an jedem letzten Freitag, sind wir im Rahmen des Repaircafés in der Windmühlenschule mit einem Umsonst-Regal vertreten. Genauer Termin hier.

[→] Repaircafé (in der Regel an jedem letzten Freitag eines Monats)

[→] Wanzenmarkt (Stadteilflohmarkt der Mainzer Neustadt)






Termine des Umsonstladens
  • 14./15.02.2012.: Präsentation des Umsonstladens im DM in der Großen Langgasse / Ecke Große Bleiche.
  • 28.01.2012.: ab 10:00 Uhr, Räumung des Ladens (Rheinalle 79-81, 2.OG, rechts).
  • 27.01.2012.: ab 15:00 Uhr, Kisten packen (Rheinalle 79-81, 2.OG, rechts).
  • 17.01.2012.: ab 18:00 Uhr, monatl. öffentl. Treffen. mit kleinem Abschiedsumtrunk (Rheinalle 79-81, 2.OG, rechts).
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Freitag, 20. Januar 2012

Neues Zitat

Eine Gesellschaft, in der es chic ist, von allem den Preis zu kennen und von nichts den Wert, macht in Wirklichkeit Verluste. (Johannes Rau in seiner Antrittsrede als Bundespräsident bei der gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat am 1. Juli 1999 in Bonn (Wortlaut der Rede))

mehr Zitate ...
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Donnerstag, 19. Januar 2012

Eine Familie lebt (fast) ohne Geld

Essen aus dem Müll. Welt.online, 15.01.2012  ·  Raphael Fellmer hat kein Konto. Sein Essen fischt er aus dem Müll. Um kostenlos wohnen zu können, hilft er bei Reparaturen. Ihm und seiner Familie geht es blendend. ... weiter