Der ÖRR in Deutschland

[→] Wikipedia : Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

[→] https://wohnungsabgabe.de

[→] http://natuerlich-klag-ich.de


[→] (neu) Üppige Gehälter im "ARD-Konzern" höher als bei den DAX-Unternehmen?
In der heutigen Debatte um das Versagen der Medien ist es legitim, auch das "Pekuniäre" bei den Öffentlich-Rechtlichen zu hinterfragen. Sind die ARD-Gehälter wirklich so attraktiv, wie behauptet wird?
Um darüber mehr zu erfahren, muss der Bürger nicht auf Spekulationen zurückzugreifen. Die Analyse der KEF-Berichte (Abk. Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) und der Jahresabschlüsse der Anstalten erlauben Gehaltsvergleiche mit verschiedenen Bezugsgruppen (Normalverdiener, Staatsbedienstete, Beschäftigte bei DAX-Firmen). Bei der durchschnittlichen Gesamtvergütung (Gehälter, Sozialabgaben, freiwillige Altersversorgung) liegt die ARD tatsächlich vorne, wie im nachfolgenden Beitrag dargelegt wird. ...
Dr. Viktor Heese, deutscherarbeitgeberverband.de, 08.05.2017

[→] Wie die ARD vergeblich versuchte, RT Deutsch der Fake News zu überführen
Am 8. März strahlte RT ein Interview mit dem Leiter der schwedischen Ärzteorganisation "Ärzte für Menschenrechte", Marcello Ferrada de Noli aus. In dem Interview erhebt der Arzt schwere Anschuldigungen gegen die Oscar-prämierten und vom Westen gefeierten und finanzierten Weißhelme. ...
deutsch.rt.com, 11.04.2017

[→] Anne Wills Sendung vom 09.04.2017 : Die Verteidigungsministerin lügt, ohne rot zu werden und der Experte mit den unbequemen Wahrheiten wird zum „Verschwörungstheoretiker“ degradiert – so funktioniert Meinungsmache
Das war TV-Talk von seiner allerschlimmsten Sorte. Bereits in der Kurzvorstellung der Gäste der gestrigen Anne-Will-Sendung achtete die ARD darauf, die Glaubwürdigkeit des kritischen Nahostexperten Michael Lüders zu beschädigen. Anstatt als Experte wurde er schlicht als Politik- und Wirtschaftsberater vorgestellt. In der Sendung selbst wurde er dann auch gleich zum „Verschwörungstheoretiker“ erklärt und von den drei geladenen Transatlantikern mit tatkräftiger Unterstützung der Talkmasterin unfair vorgeführt. Währenddessen plauderte sich Verteidigungsministerin von der Leyen mit ihren seltsamen Interpretationen zum Völkerrecht und dreisten Lügen zu Giftgasvorfällen in Syrien um Kopf und Kragen. Dies wurde ihr – wie kaum anders zu erwarten – nicht von der schlecht vorbereiteten und ohnehin komplett derangiert wirkenden Anne Will, sondern vom Linken-Politiker Jan van Aken vorgehalten. Der Rest: Desinformation in Reinkultur. ...
Jens Berger, nachdenkseiten.de, 10. April 2017

[→] Tagesschau: Unseriöse Berichterstattung und Dünkel
ARD-aktuell verschweigt al-Qaida in Aleppo. Für Chefredakteur Gniffke ist Telepolis "keine seriöse Quelle" Kann es sein, dass die Tagesschau in einer Komfortzone arbeitet, sozusagen im Himmel des Journalismus, unbelästigt von Einwänden und Fakten, die ihr Bild von der Welt Widersprüchen aussetzen? ...
Thomas Pany, telepolis.de, 24. November 2016

 [→] Erfüllt DeutschlandRadioKultur mit der Kakadu Sendung vom 19. Oktober den Tatbestand der Volksverhetzung?
Gibt es unter unseren Nachdenkseiten-Leser/innen Juristinnen/en, die dies prüfen könnten und gegebenenfalls bei der Berliner Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige erstatten? Gegenstand der Empörung von uns und vielen Leserinnen und Lesern ist eine Sendung, auf die wir gestern hingewiesen hatten. ...
Albrecht Müller, nachdenkseiten.de, 26. Oktober 2016

[→] Tricksen und Täuschen in der ARD
Von Beginn ihrer Arbeit an üben die NachDenkSeiten Medienkritik und leisten Aufklärung über Meinungsmache, Reformlügen und den Machtwahn von Eliten und Politik. Inzwischen sind sie damit nicht mehr ganz so allein: Immer mehr Mediennutzer emanzipieren sich, immer häufiger gibt es Programmbeschwerden oder gar radikale Kritik. Eine solche leistet seit Längerem die Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien, die sich für Medienkompetenz und die demokratische Mitsprache bei der Umsetzung des gesellschaftlichen Programmauftrages der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten stark macht. Jens Wernicke sprach mit der Vorsitzenden Maren Müller über die von der Publikumskonferenz soeben veröffentlichte Expertise „Das Ende des Informationsjournalismus – Storytelling in der ARD-Griechenlandberichterstattung 2015“, die kein heiles Haar an der ARD-Berichterstattung zu Griechenland lässt und die tagtäglichen Methoden der Manipulation konkret beim Namen nennt. ...
Jens Wernicke, nachdenkseiten.de, 30. September 2016

[→] Öffentlich-rechtliches Gebührenfernsehen : Sklaven? Welche Sklaven?
Alle erregen sich über Beckenbauers Scheinheiligkeit. Warum redet niemand über die Finanziers der Scheinheiligkeit? ARD und ZDF stützen mit Gebührenmillionen die korruptesten Organisationen der Welt.
Der Kauf von Sportrechten durch die Öffentlich-Rechtlichen ist seit Langem ein Ärgernis. Wie viel genau die Rundfunkanstalten dafür ausgeben, dass sie im Zweijahreswechsel erst die Olympischen Spiele und dann die Fußballweltmeisterschaft übertragen, ist nicht zu erfahren. Diese Zahlen werden wie ein Staatsgeheimnis gehütet. ...
Jan Fleischhauer, spiegel.de, 20.09.2016

[→] Schwere Kritik an Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen
Nach einer Studie der Otto Brenner Stiftung berichteteten ARD und ZDF weder neutral noch ausgewogen, aber mit Mängeln in der analytischen Qualität. Die Sender weisen die Vorwürfe zurück. Weder neutral noch ausgewogen und dazu Mängel in der analytischen Qualität: Das ist das Ergebnis einer neuveröffentlichten Studie der Otto Brenner Stiftung (OBS) über die Berichterstattung von ARD und ZDF zur Griechenland-Krise. ...
Marcus Klöckner, telepolis.de, 11.09.2016

[→] Tagesschau : Falsche Berichterstattung zur Kurdenfrage
In der Tagesschau wurde aus Unkenntnis (?) behauptet, die PKK wolle weiter einen eigenen Staat ...
Elke Dangeleit, telepolis.de, 19.02.2016



[→] Verschwendung bei ARD und ZDF : Drum prüfe, wo das Geld verschwindet
Den öffentlich-rechtlichen Sendern missfällt, dass die Rechnungshöfe auf ihre Kosten gucken. Ein Gutachten aus dem Bundestag sagt jetzt: Es muss aber sein. Und an Beispielen für Verschwendung herrscht kein Mangel. …
Michael Hanfeld, faz.net, 26.06.2015

[→] Korruption beim Kika : Die Millionen sind verschwunden
Knapp zehn Jahre lang gab es beim öffentlich-rechtlichen Kinderkanal Kika ein Korruptionssystem. Jetzt zieht der zuständige MDR Bilanz. Sie fällt für die Gebührensender katastrophal aus. …
Michael Hanfeld, faz.net, 05.05.2015

[→] Rundfunkbeitrag : Zwangsabgabe ist nicht "alternativlos"
Kritiker aus dem Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium der Finanzen argumentieren gegen "tendenziell asoziale Abgaben".
Auf 48 Cent im Monat weniger beläuft sich die Konzession der Öffentlich-Rechtlichen an den Unmut der zur Zahlung verpflichteten Haushalte. Sachlich ist diese Gleichsetzung nicht. Dass die Reduzierung des Rundfunkbeitrags ab 1. April mit der Empörung über das Bezahlmodell und den Inhalten der öffentlich-rechtlichen Anstalten derart direkt zu verknüpfen sei, würden deren Vertreter und sie stützende Politiker öffentlich wahrscheinlich nicht so konzedieren. Man hat ein wenig schlechtes Gewissen. Das schon. ...
Thomas Pany, telepolis.de, 25.03.2015

[→] ARD, ZDF, Deutschlandradio : Rundfunkbeitrag soll drastisch geändert werden - fordert Beirat des BMF
. Der Rundfunkbeitrag (ehemals GEZ-Gebühr) soll nicht mehr zwangsläufig pro Wohnung, sondern abhängig von der tatsächlichen Nutzung fällig werden. Zudem sollen die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Inhalte „ausmisten“ und auf Werbung verzichten. Das fordert das Gutachten „Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung“ des wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministeriums. ...

Die Kernaussagen des Gutachtens des wissenschaftliche Beirat des Bundesfinanzministeriums, das Sie hier kostenlos als PDF lesen beziehungsweise herunterladen können, zusammengefasst: 

* Die öffentlich-rechtlichen Sender sollen ihr Angebot auf Inhalte konzentrieren, die die privaten Radio- und TV-Sender nicht anbieten. Sprich: ARD (mit den dritten Programmen), ZDF und Deutschlandradio sollen die inhaltlichen Lücken schließen, die die privaten Sender lassen.

* Keine zwangsläufige Rundfunkgebühr pro Wohnung. Stattdessen ein nutzungsabhängiges Modell (eine Art Abo-Modell) – das wäre in der Tat eine Revolution. Denn eine wirklich nutzungsabhängige Rundfunkgebühr gibt es schon lange nicht mehr – spätestens seit die Ministerpräsidenten beschlossen hatten, dass auch für Internet-fähige Empfangsgeräte die damalige GEZ-Gebühr kassiert werden durfte, war die Rundfunkgebühr von der tatsächlichen Nutzung des Angebots der öffentlich-rechtlichen Sender getrennt und zu einer Zwangsabgabe umgewandelt worden. Derzeit muss man automatisch 17,98 Euro pro Wohnung bezahlen. Unabhängig davon, ob sich in der Wohnung überhaupt ein Fernseher oder Radiogerät befindet und unabhängig davon, ob man die Inhalte von ARD, ZDF und Deutschlandradio überhaupt nutzt. Alternativ können sich die Wissenschaftler auch eine Steuerfinanzierung der Rundfunkanstalten vorstellen.

* Keine mehr oder weniger zwangsläufigen Gebührenerhöhungen mehr, wenn die öffentlich-rechtlichen Sender Bedarf anmelden. Stattdessen soll die Finanzierung der Sendeanstalten transparenter werden.

* Keine Werbung mehr bei den öffentlich-rechtlichen Sendern.

pcwelt.de, 30.12.2014
http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2014-12-15-gutachten-medien.html

[→] Ukraine-Desinformation: Beschwerde beim Rundfunkrat
STIMME RUSSLANDS : Der ehemalige "Tagesschau"-Redakteur, Publizist und Autor Volker Bräutigam hat beim Rundfunkrat des NDR Beschwerde wegen der desinformierenden Berichterstattung über die Festnahme von Nato-Militärbeobachtern in der Ukraine eingereicht. Die Redaktion ARD-aktuell mit Sitz in Hamburg behaupte den Tatsachen widersprechend, die Gefangenen seien Teilnehmer einer "OSZE-Mission" gewesen. ...
german.ruvr.ru, 01.05.2014

[→] Die Rundfunkgebühr kommt bei den Programmmachern nicht an
Eine Podiumsdiskussion in Berlin zeigt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert vor allem seinen Selbsterhalt, nicht das Programm. ...
Ilja Braun, carta.info, 13.02.2014

[→] Fernsehen : Zwangsabgabe plus Werbe-Einnahmen sind zu viel des Guten
ARD und ZDF haben sich in riesige Behörden verwandelt, die nicht staatsfern sind. Trotz ihrer riesigen Einnahmen kümmern sie sich nicht genügend um die Kunstkritik. ...
Ulrich Greiner, welt.de, 08.11.2013

[→] Zehntausende Euro zusätzlich von Produktionsfirmen
Wie Manager der öffentlich-rechtlichen Sender auf Kosten der Gebührenzahler ihr Gehalt aufbessern. ...
telepolis.de, 09.08.2013

[→] Lammert zweifelt an Rundfunkgebühr
Dem Bundestagspräsidenten zufolge kommen die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ihrem Informationsauftrag immer weniger nach. Bundestagspräsident Norbert Lammert hat in seiner Laudatio zur Verleihung des Karl-Carstens-Preises an den ZDF-Nachrichtenspreicher Claus Kleber am Samstag die Qualität des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Deutschland scharf kritisiert. Ihm zufolge kommen die Sendeanstalten ihrem Informationsauftrag immer weniger nach. Angesichts dieser Entwicklung stellt sich für ihn zunehmend die Frage, ob sich eine Finanzierung mit Zwangsgebühren auch in Zukunft noch rechtfertigen lässt. Kleber nahm Lammert von dieser Kritik explizit aus und lobte ihn als Beispiel, das zeige, "dass es auch anders geht". ...
Peter Mühlbauer, telepolis.de, 28. Oktober 2013

[→] Rundfunkordnung : ARD und ZDF könnten halbe Milliarde Euro sparen
Grundsätzliche Kritik wird an der "grenzenlosen Expansion" der Öffentlich-Rechtlichen geübt. Laut einer Studie des Deutschen Steuerzahlerbundes arbeiten ARD und ZDF extrem unproduktiv ...

welt.de, 07.10.2013

[→] Rundfunkbeitrag gegen die Verfassung
Eine Rundfunkkritikerin kündigt beim NDR. In ihrer Dissertation prangert sie die Verfassungswidrigkeit des seit Anfang des Jahres geltenden Rundfunkbeitrags an. ...
faz.net, 26.06.2013

[→] Rundfunk und Politik : Das ZDF im Zangengriff politischer Einflussnahme
Hildebrandts Satiren, Elefantenrunden, "Der Alte": Am 1. April feiert das ZDF seinen 50. Geburtstag. Archivfunde dokumentieren, wie Politiker den Sender zu instrumentalisieren suchten. ...
welt.de, 28.03.2013

[→] Rundfunkbeitrag : Totalitarismus zum Zweck bequemer Geldeintreibung
Eine Demokratieabgabe? Unfug! Der Rundfunkbeitrag ist politisch schädlich. Er stiftet soziale Ungerechtigkeit, stört den Rechtsfrieden und fördert Wutbürgertum, Demokratie- und Politikverdrossenheit. ...
Wolfgang Schlüter, welt.de, 21.03.2013

[→] Öffentlich-rechtlicher Rundfunk : Unersättliche Anstalten, gefährdetes Gleichgewicht
Die „systembedingte Staatsnähe der öffentlich-rechtlichen Anstalten“ ist allenfalls hinnehmbar, solange ein Gleichgewicht mit der Presse besteht. Das ist jedoch in Gefahr, warnt der Leipziger Medienrechtler und sächsische Verfassungsrichter Christoph Degenhart in einem F.A.Z.-Gastbeitrag.
faz.net, 13.01.2011


→ s.a. hier im Blog : "Unser" zwangsgebührenfinanziertes defacto Staatsfernsehen (u. Rundfunk) und die Wahrheit


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ein neues Online-Portal für kritischen Journalismus ist am Start: https://www.rubikon.news
 

"Jugendsender Funk" hat gesagt…

ARD und ZDF fördern geschmacklose Inhalte mit Millionen
Hass, Beleidigungen, Sprüche über Brüste – zum Beispiel über die von Barbara Schöneberger. Nein, hier geht es nicht um Schmuddelvideos aus dem Netz. Sondern um YouTube-Stars, gefördert mit Gebührengeldern von ARD und ZDF. ...
Laurin Meyer, welt.de, 17.04.2017
 

Anonym hat gesagt…

Die indoktrinierte Elite
Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer sind bundesweit bekannt für ihre kritische Betrachtung der Nachrichtengebung von ARD-aktuell. Allein im letzten Jahr verfassten die ehemaligen Mitarbeiter des NDR um die 200 Programmbeschwerden und spießten falsche, tendenziöse und lückenhafte Berichterstattungen des Nachrichtenflaggschiffes der Republik mit spitzer Feder auf. ...
Rundfunkrat Dr. Gerhard Bronner sieht sich bemüßigt, ihnen zu antworten. Sein Schreiben spricht Bände! ...
Maren Müller, rubikon.news, 07. April 2017
 

Anonym hat gesagt…

Schmutzkampagne gegen die NachDenkSeiten – Das schreiben uns unsere Leser zum „Faktenfinder“
Die als Faktencheck getarnte Schmutzkampagne von Teilen der Tagesschau-Redaktion gegen die NachDenkSeiten hat auch unsere Leser nicht kaltgelassen. Alleine auf Facebook haben fast 350.000 Leser die beiden Artikel zur SPON-Meldung und zum Faktenfinder der Tagesschau gelesen – die Beiträge wurden mehr 2.000mal geteilt und mehr als 3.000mal geliked. Danke dafür. Wie kaum anders zu erwarten, haben wir zum Thema natürlich auch zahlreiche Lesermails bekommen, von denen keine einzige die seltsame Argumentationslinie der Tagesschau-Faktenfinder verteidigen wollte. ...
Jens Berger, nachdenkseiten.de, 21. April 2017
 

Anonym hat gesagt…

Urteil vollstreckt: Michael Lüders ist jetzt "umstritten"

Ein Kommentar zum Umgang großer Medien mit einem kritischen Autor

Das Urteil der führenden Medien ist vollstreckt: Michael Lüders, der Nahostexperte und Buchautor, ist umstritten. Umstritten, weil er bei Markus Lanz eine Aussage getätigt hat, die falsch war. Umstritten, weil er des Weiteren davon gesprochen hat, dass der Einsatz von Giftgas in der syrischen Ortschaft Ghouta im August 2013 mit "sehr hoher Wahrscheinlichkeit" ein "Angriff unter falscher Flagge" war.

Die Art und Weise, wie führende Medien mit Lüders umgehen, zeigt deutlich: Ein Teil der Presse weigert sich von ihrer Fähigkeit Gebrauch zu machen, Themen den journalistischen Standards entsprechend einzuordnen und zu gewichten.

Zwei Personen nehmen an Talkshows teil. Der eine ist ein Buchautor, die andere Bundesverteidigungsministerin. Der Buchautor ordnet bei "Markus Lanz" einen Sachverhalt sprachlich nicht korrekt ein, die Bundesverteidigungsministerin betont bei "Anne Will", ein UN-Bericht zu dem Einsatz des Giftgases im Jahr 2013 in Syrien habe die Schuldfrage geklärt.

Die Äußerungen des Buchautors führen zu reichlich Nervosität in den Reihen der großen Medien. Rasch legen sie fest: Wer Michael Lüders als ernstzunehmendes Medium von nun an zitieren möchte, sollte am besten immer das Adjektiv "umstritten" anführen (und, falls der Platz ausreicht, erwähnen, dass er "ergraut" ist).

Die Falschaussage von Ursula von der Leyen, also einer Person, die eines der höchsten politischen Ämter dieses Landes innehat, ist in der Medienberichterstattung allenfalls eine Marginale. ...

Marcus Klöckner, telepolis.de, 25. April 2017
 

"Es gibt aber auch mal die ein oder andere Ausnahme!" hat gesagt…

Uns geht es allen gut. Das ist ein weit verbreitetes Märchen
Im SWR lief kurz vor Ostern eine eindrucksvolle Reportage über Leiharbeit und prekäre Selbständigkeit. Am Beispiel von Beschäftigten bei Daimler und Randstad zeigte der Filmemacher Hermann G. Abmayr, wie die Lage vieler Menschen wirklich aussieht. – Kennen Sie auch Menschen, die nicht müde werden zu behaupten, dass es uns allen gut gehe? Dann sollten Sie den Film „Harte Arbeit schlechter Lohn – wie Menschen abgehängt werden“ anschauen. ...
Anette Sorg, nachdenkseiten.de, 24. April 2017
 

Anonym hat gesagt…

Seele über Bord
Ein Erfahrungsbericht über anderthalb Jahre vergebliche Innovationsbemühungen im ZDF.
In Anbetracht eines aus meiner Sicht inhaltlich äußerst niedrigtourig laufenden, von uns allen verpflichtend (mit)finanzierten und sich für mein Gefühl auch nicht entwickeln wollenden Programm-Outputs der deutschen öffentlichrechtlichen Fernsehsender habe ich einen Erfahrungsbericht über meine anderthalbjährige redaktionelle Tätigkeit in ganz unterschiedlichen Bereichen des ZDF verfasst, welcher vielleicht auch für die Öffentlichkeit interessante Informationen enthalten könnte. Voilà mein Bericht für Sie. ...
Maren Rosengarten, rubikon.news, 10. Juni 2017
 

Anonym hat gesagt…

Aus dem Redaktions-Mülleimer der Tagesschau
Welche Tatsachen fallen der "institutionellen Zensur" der Massenmedien zum Opfer?
Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, teilte am 30. Juni auf einer Pressekonferenz in Genf mit, in den ersten sechs Monaten dieses Jahres seien mindestens 440 000 Syrien-Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Tendenz zunehmend; bis Jahresende dürften es noch einmal eine halbe Million Menschen werden. Rückkehr-Zentren seien die Regionen Aleppo, Hama, Homs und Damaskus. Hauptsächliche Motive der Rückkehrer seien die Kontaktsuche zu ihren in der Heimat verbliebenen Angehörigen und die Sorge um zurückgelassenes Eigentum. Auf ganz Syrien bezogen seien die Voraussetzungen für eine sichere Rückkehr allerdings bei weitem noch nicht gegeben, erklärte das UNHCR. ...
Volker Bräutigam & Friedhelm Klinkhammer, rubikon.news, 08. Juli 2017
 

Anonym hat gesagt…

[→] https://publikumskonferenz.de
 

Anonym hat gesagt…

[→] http://gez-boykott.de

[→] https://sites.google.com/site/intiativegez/

[→] http://www.gez-rebellen.org

[→] http://www.geznoch.de

[→] http://www.mediennutzung-ohne-zwangsgebuehren.de

[→] http://natuerlich-klag-ich.de

[→] https://rundfunkbeitrag.blogspot.de

[→] https://rundfunkbeitragsklage.de

[→] https://wohnungsabgabe.de

[→] http://www.zahlungsstreik.net

[→] http://zwangsabzocke-nein.de
 

"Demokratie in den Medien " hat gesagt…

Von Staatsrundfunk und Zwangsgebühr
Nichts gegen Spaßköche und Heimatklänge, auch nichts gegen Arte und das Deutschlandradio. Doch wer behauptet, jeder müsse alles bezahlen, weil sonst das Gemeinwesen gefährdet sei, der verkauft die Bürger für dumm. Ein Kommentar.
Wir sind von einer Rundfunkkollegin gerügt worden. Wir sollten, sagt sie, nicht „immer wieder“ das böse Wort vom „Staatsrundfunk“ drucken. Der Rundfunk sei hierzulande nämlich staatsfern organisiert. Und „Zwangsgebühren“ gebe es auch nicht, sondern nur eine finanzielle Sicherheit, die von der Verfassung gewollt sei, „um eine Grundversorgung an Information sicherzustellen“. Das wüssten wir doch alles. Warum schrieben wir denn dann dauernd anders?
Tatsächlich hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung das Wort „Staatsrundfunk“ in den vergangenen zwei Jahren für ARD und ZDF überhaupt nicht verwendet, nur einmal – als einen Spruch der AfD – zitiert. Das Wort „Zwangsgebühren“ wurde ebenso wie „Staatsmedien“ ein einziges Mal gebraucht, „Zwangsbeitrag“ hingegen in etwa sechshundert Ausgaben dann doch zehnmal. Dies als Hinweis, wie die Empfindlichkeiten verteilt sind, und als Indiz, wie unsicher die Grundversorgung an Information mitunter dann doch ist. ...
Jürgen Kaube, faz.net, 26.08.2017
 

Anonym hat gesagt…

GEZ: 4,6 Millionen Mahnverfahren, 4.000 Klagen – ARD-Angestellte sind Spitzenverdiener in Deutschland
Mittlerweile verweigern ca. 4,6 Millionen Menschen die GEZ-Gebühr. Das ist nahezu jeder Zehnte, die Gerichte werden mit Klagen überschwemmt.
Glaubt man den öffentlich rechtlichen Medien, ist die Mehrheit mit dem Fernsehprogramm zufrieden und sieht die Zwangsgebühr als gerechtfertigt an. Wie aber so häufig ist genau das Gegenteil wahr. Im Buch „Die GEZ Lüge“ schrieben wir bereits im letzten Jahr, dass über 4 Millionen Menschen den Beitrag verweigern.
Die von uns dargelegten Zahlen wurden immer von offizieller Stelle angezweifelt. Seit dieser Woche ist aber die Katze aus dem Sack. Der Beitragsservice gab jetzt sogar selber zu, dass ca. 4,6 Mio Mahnverfahren laufen.
Das bedeutet, dass inzwischen jeder Zehnte keine Rundfunkgebühren mehr zahlt! Verschwiegen wird dabei, dass die Gerichte mittlerweile mit Klagen überschwemmt werden. ...
Heiko Schrang / Gastautor23, June 2017, Aktualisiert: 24. Juni 2017
 

Anonym hat gesagt…

→ s.a.: http://www.epochtimes.de/suche?q=gez&sort=date
 

"Kommentar zu ARD und ZDF" hat gesagt…

Warum nicht die Presse ersetzen?
Die ARD würde online gern alles machen, auch das, was die vom Staat unabhängigen Zeitungen und Zeitschriften leisten. Zwei Rundfunkräte sprechen dazu Klartext. Setzen sie sich durch, muss sich die Presse warm anziehen.
Jetzt ist es raus. Endlich spricht jemand Klartext. Kein verschämtes Rumdrucksen mehr, die nackte Wahrheit. Sie lautet: „Presseähnliche Telemedienangebote wünschenswert“. So stand es über einer Mitteilung des Vorsitzenden des HR-Rundfunkrats, Harald Brandes, die, zumindest der Überschrift nach, gleich wieder zurückgezogen wurde. Die zweite Ausgabe war dann betitelt mit: „Der Telemedienauftrag muss zukunftssicher ausgestaltet sein“.
Die erste Version freilich war viel ehrlicher formuliert, denn sie trifft haargenau, was sich in der deutschen Medienpolitik, die bekanntlich Bundesländersache ist, im Hintergrund tut und was die öffentlich-rechtlichen Sender wollen: Ende Mai haben die Rundfunkreferenten der Länder einen Entwurf zur Neufassung des „Telemedienauftrags“ von ARD und ZDF vorgelegt. ...
Michael Hanfeld, faz.net, 11.07.2017
 

"Natuerlich klag ich!" hat gesagt…

Im GEZ Boykott-Forum findet sich der Beschluss der 5. Zivilkammer LG Tübingen zur Vorlage beim EuGH. Hier hat sich ein Landgericht die Arbeit gemacht, die sich jedes(!) Verwaltungsgericht von Rechts wegen hätte machen müssen.
wohnungsabgabe.de, 29.08.2017
 

Anonym hat gesagt…

Fatale Altlast
Strippenzieher, Laienschauspieler, Erbhofpächter und keine demokratische Kontrolle im Rundfunkrat.
Wer es genau wissen will, kann es im Internet nachlesen: Der Staatsvertrag fordert vom NDR, die "Interessen der Allgemeinheit auf dem Gebiet des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu vertreten“ und die "Vielfalt der Meinungen zu sichern“. Zudem sind laut Staatsvertrag (§ 18) die Aufgaben des Rundfunkrates bezüglich des Interesses der Nutzer und Gebührenzahler beschrieben, allerdings nur vage: "Der Rundfunkrat soll die Interessen der Allgemeinheit [...] vertreten. Dabei berücksichtigt er die Vielfalt der Meinungen der Bürger und Bürgerinnen." Tatsächlich wird nur krampfhaft der schöne Schein vom "unabhängigen demokratischen Rundfunk" gewahrt. Überhaupt: Wer definiert, was die Interessen der "Allgemeinheit" sind? Wer könnte die "Vielfalt der Meinungen der Bürger und Bürgerinnen" unter einen Hut bringen? Vertreten diese Rundfunkräte wenigstens das Interesse der Mehrheit der Mitglieder ihrer eigenen Partei, ihres Verbandes, ihrer Konfessionsgemeinschaft? Ein imperatives Mandat haben sie ja nicht, rechtfertigen müssen sie sich vor niemandem. Der folgende Text gibt einen kurzen Einblick in die Zusammenhänge. ...
Friedhelm Klinkhammer, Volker Bräutigam, rubikon.news, 07. September 2017
 

Anonym hat gesagt…

Heute Griechenland, morgen wir
Ziel des neoliberalen Projekts ist es, die „Dritte Welt“ in die Erste zu tragen und ein globales Feudalsystem zu errichten.
Überschuldete Haushalte sind kein Zufall. Sie entsprechen der Logik des Systems und werden inszeniert. Denn nicht solvente, sondern zahlungsunfähige Schuldner verhalten sich gefügig gegenüber den Wünschen machthungriger Gläubiger. Griechenland war erst der Anfang. Was heute dort geschieht, kann morgen auch bei uns geschehen. ...
Roland Rottenfußer, rubikon.news, 05. September 2017
 

Anonym hat gesagt…

Wie staatsnah ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk?
Die Berichterstattung verfehlt ihren verfassungsmäßigen Auftrag – Beispiel Venezuela.
Die Moderation des sogenannten Kanzler-Duells hat demonstriert, dass sich die Fragen und Themen von ARD und ZDF den Privatsendern vollkommen angepasst haben. Da gibt es zweifellos Ausnahmen, besonders auf 3sat, Arte und Phoenix zu später Stunde. Aber die Nachrichten- und Informationssendungen - Kerngeschäft jeden Senders - müssen sich schon fragen lassen, wie öffentlich und rechtlich sie eigentlich sind. ...
Daniela Dahn, nachdenkseiten.de, 12. September 2017
 

Anonym hat gesagt…

Wie der BND die deutschen Medien steuerte
Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom über Verbindungen der geheimen Dienste, die bis in die Chefredaktionen der größten deutschen Medien reichen ...
Jens Wernicke, telepolis.de, 15. September 2017
 

"Zensur?" hat gesagt…

Nachricht über „Stopp Ramstein“ unterschlagen
Friedensdemo in Ramstein findet in den ÖRR nicht statt / bzw. ist dort nicht der Rede wert. ...
Volker Bräutigam, Friedhelm Klinkhammer, publikumskonferenz.de, 12. Sep 2017
 

"P.M." hat gesagt…

Bundesverfassungsgericht verschickt detaillierten Fragenkatalog zum Rundfunkbeitrag
Die Neue Juristische Wochenschrift (NJW) ist die wichtigste juristische Fachzeitschrift in Deutschland. Ihren Informationen nach hat das Bundesverfassungsgericht jetzt wegen mehrerer Klagen gegen den Rundfunkbeitrag, die den Instanzenweg durchschritten haben, unter dem federführenden Berichterstatter Andreas L. Paulus an den Bundestag, an den Bundesrat, die Landtage und die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten "einen Katalog mit bohrenden Fragen verschickt". "Die Richter", so ein NJW-Informant aus einer Staatskanzlei, "rollen mit ihrem Fragenkatalog das Thema komplett auf" und sollen zudem "eine sehr kurze Frist für die Stellungnahmen gesetzt" haben.
  NJW-Autor Joachim Jahn zufolge wird ein Urteil zum Rundfunkbeitrag nicht nur deshalb "mit besonderer Spannung […] erwartet", weil ihn praktisch alle Bürger zahlen müssen, sondern auch, "weil die deutsche Rundfunkverfassung weitgehend auf [die Karlsruher] Rechtsprechung und nicht auf konkrete Vorgaben im Grundgesetz zurückgeht." "Mittlerweile", so der Schriftleiter, "haben sich aber durch das Aufkommen von Privatsendern und Internet die Rahmenbedingungen geändert: Ursprünglich ging das Gericht von einem Auftrag von ARD und ZDF zur Grundversorgung aus, weil Radio- und Fernsehfrequenzen knapp seien." ...
Peter Mühlbauer, telepolis.de, 01. Oktober 2017
 

"Friedensfreund" hat gesagt…

@ P.M.:

[→] "ÖR" sind nicht unabhängig. Schon damit fehlt dem "Beitrag" die Legitimitation. ...

[→] Vermutlich meint Mühlbauer diesen Fragenkatalog zum Rundfunk-"Beitrag"
 

"Demokratie in den Medien" hat gesagt…

Von Staatsrundfunk und Zwangsgebühr
Nichts gegen Spaßköche und Heimatklänge, auch nichts gegen Arte und das Deutschlandradio. Doch wer behauptet, jeder müsse alles bezahlen, weil sonst das Gemeinwesen gefährdet sei, der verkauft die Bürger für dumm. Ein Kommentar.
Jürgen Kaube, faz.net, 26.08.2017
 

"Ausbeutergesellschaft" hat gesagt…

"Der Preis der Anna-Lena Schnabel" : Was der NDR glaubt, nicht senden zu können
Der Preis, den man für einen Echo Jazz bezahlen muss: Ein 3sat-Dokumentarfilm porträtiert die Saxofonistin Anna-Lena Schnabel und zeigt, wie das Fernsehen Musik zensiert¹. ...
Ulrich Stock, zeit.de, 21. Oktober 2017

1) und junge Künstler/innen (emotional) mißbraucht?